Ihren ersten Klavierunterricht erhielt Marie-Luise Hinrichs mit sieben Jahren. Ihre Karriere begann bereits im Jugendalter, als sie 14jährig mit Mozarts Klavierkonzert in C-Dur KV 467, öffentlich auftrat. Ihre Studien absolvierte sie an den Musikhochschulen in Hamburg, Essen und Köln und entwickelte in diesen Jahren einen individuellen, äußerst sensiblen und warmen Klavierklang, der ihr Spiel bis heute prägt.
»Es ist ein großes Geschenk, sich über die Musik ausdrücken zu können«, sagt Marie-Luise Hinrichs. Die renommierte deutsche Pianistin wurde international bekannt durch ihre herausragenden Interpretationen und CDs bei den Labels EMI und CPO mit den Sonaten Padre Antonio Solers. Diese Werke waren bis dato einem breiten Publikum gänzlich unbekannt.
Ihre Mozart-CD, erschienen bei EMI Classics, wurde 1998 für den Classical Cannes Award nominiert.
Auch mit den ›Klaviergesängen‹, ihren eigenen Klavierbearbeitungen der Kompositionen der mittelalterlichen Mystikerin Hildegard von Bingen, die auf der CD Vocation zu hören sind, setzt Marie-Luise Hinrichs einen pianistischen Akzent in eine völlig neue Richtung. Über die Entwicklung dieses Kompositionsprojektes entstand 2008 ein dokumentarisches Filmporträt.
Pressestimmen in Zeitschriften wie Fono Forum, in Tageszeitungen wie Le Figaro oder der FAZ heben immer wieder ihren gesanglichen und ausgewogenen Klang, ihre besondere Sensibilität sowie ihre Stilsicherheit hervor.
Neben dem traditionellen Repertoire widmet sich Marie-Luise Hinrichs auch intensiv der orientalischen Musik, der Alten Musik sowie der Musik des 20. Jahrhunderts. International renommierte Ensembles und Dirigenten haben sie bisher auf ihrem Weg begleitet.